Folge 24
9 June 2026In einem der Außengehege gibt es eine fast 60-köpfige Pavianherde. Die Tiere werden während der täglichen Fütterungstour mit einem Mais-Gemüse-Obstbrei gefüttert, der Millipap genannt wird.
Charlotte aus München, die einmal Tierärztin werden will, sammelt auf einem Ausflug mit jungen Pavianen Erfahrungen im Umgang mit Wildtieren. Später will sie sich aber eher mit normalen Heimtieren abgeben.
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In einem der Außengehege gibt es eine fast 60-köpfige Pavianherde. Die Tiere werden während der täglichen Fütterungstour mit einem Mais-Gemüse-Obstbrei gefüttert, der Millipap genannt wird.
Wochenlang fieberten alle auf Harnas diesem Ereignis entgegen: Vier kleine Leoparden erblicken das Licht der Welt. Und das sorgt natürlich für Aufregung auf der Farm.
Rund 30 Pferde leben auf verschiedenen Weiden auf Harnas. Es sind ausgediente Rennpferde, Schlachthofrösser oder verletzte Tiere, die hier eine zweite Chance bekommen.
Leben Wildtiere längere Zeit in einem Gehege oder wachsen dort sogar auf, kann man sie nicht so einfach auswildern. Gut möglich, dass sie zu unselbständig sind.
In der Harnas-Tierklinik wartet auf Volontär Axel ein Kandidat für die Auswilderung. Der dreibeinige Schakal Peppino soll für sein Auswilderungsprojekt ein GPS-Halsband bekommen.
Ein großer Augenblick ist für die wilde Leopardin und für Studentin Charlotte gekommen: Rund 800 Kilometer südlich von Harnas wurde ein großes Areal gefunden, in dem die Leopardin ausgewildert werden kann.
Auch zwei Papageien sind auf Harnas zu Hause. Damit die Papageien mehr Spaß beim Essen haben, setzen sich die Volontäre zusammen und bauen Obst- und Gemüseketten, die sie im Käfig aufhängen.
Dass Harnas kein Zoo ist, erfährt die Hamburger Abiturientin Hannah an einem ihrer ersten Tage auf der Farm auf recht anschauliche Weise: Ein wilder Gepard ist ausgebrochen.
Die Mutter des Afrikanischen Wildhunds Tom ist nach der Geburt gestorben und so ist Tom auf der Farm aufgewachsen. Doch nun soll er wieder in ein Rudel integriert werden.
Denise besucht die vier Grünen Meerkatzen. Eines der Tiere wurde erst vor ein paar Wochen in die Gemeinschaft aufgenommen und die Volontäre wollen schauen, ob die Integration reibungslos geklappt hat.
Im Osten Namibias liegt die für Afrika außergewöhnliche Farm Harnas. Ihre Besitzer haben sie vor vierzig Jahren aus Zufall und Notwendigkeit in ein Tierwaisenhaus und eine Auffangstation für verstoßene und verwundete Wildtiere verwandelt.
Karakal Aviel wurde schwer verletzt mit einem aufgerissenen Bein in ihrem Gehege entdeckt. Tierarzt Dr. Rietschel musste die Wunde mit 64 Stichen nähen. Aviel erholt sich nun sehr gut. In einem Gehege am Rand der Lappa-Wiese leben zwei Kudukinder.
Die beiden Löwen Sian und Trust haben Grund zur Freude: Sie sind die erste Station auf der großen Fütterungstour. Sechsmal wöchentlich beginnt um 9 Uhr die Futterrunde. Liefern darf immer ein Trupp Volontäre.
Auf Harnas gibt es eine kleine Klinik für einfache Eingriffe oder für Notfälle - so wie Karakal Aviel. Wahrscheinlich wurde Aviel von einem streunenden Raubtier verletzt. Die Wunde wurde mit über 60 Stichen genäht und heute kontrolliert.
Auf Harnas lebt Meerkatze Bono in einem Extra-Gehege neben den anderen Meerkatzen. Er ist erst sechs Monate alt und eine Handaufzucht. Mit seiner Einsamkeit ist es demnächst vorbei.
Das Spezialisten-Team rückt aus. Einsatzort ist das Außengehege der Afrikanischen Wildhunde: Das sind die Ausbrecherkönige auf Harnas. Weil die Tiere von Natur aus Nomaden sind, gehen sie gern mal stiften. So auch heute.
Schon früh morgens ist auf Harnas ein Sondereinsatz gefordert. Am Tor zum Farmgelände hat sich ein Gast eingefunden, der da nichts zu suchen hat: eine Pythonschlange. Im Garten von Harnas-Chefin Marieta wiederum gibt's Neues.
Wer auf Harnas die Schicht der fence patrol, also der Zaunkontrolle, hat, muss früh aufstehen. Ab 5.30 Uhr werden die Außengehege angefahren. Jeden Morgen wird überprüft, ob in der Nacht Schäden an den Elektrozäunen entstanden sind.
Auf Harnas werden nicht nur kranke, sondern auch betagte Tiere betreut. Unter ihnen sind drei 14 Jahre alte Geparde. Es sind Geschwister, die gemeinsam von Hand aufgezogen wurden. Das heißt aber nicht, dass sie machen, was man von ihnen will.
Ein neuer Schützling kommt auf die Tierschutzfarm - auf einem luftigen Pick-Up. Denn: der Neuzugang ist ein Stinktier. An sich riechen sie nicht streng, doch sie setzen ihre Drüse mit dem starken Geruch gezielt ein, wenn sie sich bedroht fühlen.
Völkerwanderung auf der Harnas-Wiese. Zwei Dutzend Volontäre und ein geheimnisvoller Käfig sind auf dem Weg zum Farmparkplatz. Darin stecken Manguste Dimitri und sein Rudel. Harnaschefin Marieta gibt die kleinen Zebramangusten in gute Hände.
Jeden Freitag kommen neue Volontäre auf Harnas an. Heute ist eine alte Bekannte dabei. Jessica war vor zwei Jahren schon einmal hier und kennt sich aus. Im Farmzentrum werden die freiwilligen Helfer empfangen - heute von Harnas-Mitarbeiterin Bonnita.
Auf der Farm beginnt der heutige Tag mit großer Aufregung: Ein Junglöwe hat sich aus seinem Gehege gebuddelt und streift nun durch die Auswilderungszone. Frikkies Mitarbeiter haben das heute Morgen bei der alltäglichen Zauninspektion festgestellt.
Eselfohlen Anja wurde vor drei Wochen nach Harnas gebracht - mit starken Bisswunden im Nacken. Obwohl die Wunden gut heilen, muss sie heute erneut behandelt werden. In einem Einzelgehege im Farmzentrum lebt die Meerkatze Audrey.
Simi, ein sechs Wochen altes Ducker-Antilopenmädchen, leidet an zu hohem Hirndruck. Daraus hat sich bereits eine Sehschwäche entwickelt. Ob sich ihr Zustand verbessern wird? Der Kudu Frederick lebt im Garten von Harnas-Mitarbeiter Caleb.
Seit vier Wochen lebt ein verwaistes Eselfohlen auf Harnas. Seinen pompösen Namen - Sir Stanley Paul Frikkie III - haben die Volontäre auf Stanley verkürzt. Für einen Ausflug wird Stanley heute hübsch gemacht. Er ist jetzt fünf Monate alt.
Frikkie ist nicht nur Raubtierfachmann und Bezugsperson für die Helfer, er gibt auf Harnas auch Reitkurse für Anfänger, oder auch für Fortgeschrittene, die lange nicht mehr auf einem Pferd gesessen haben.
Im Farmzentrum von Harnas steht ein kleiner Umzug an. Knapp 50 Babyschildkröten müssen aus dem geschützten Gehege in den umfriedeten Farmgarten übersiedeln.
Die Löffelhundrüden Fatty und Fatso wurden von Hand aufgezogen und leben abseits vom Hauptrudel. Nun fehlt ihnen ein Familienritual: die Fellpflege.
Heute sollen die Warzenschweinjungen umziehen. Im Garten von Harnas-Chefin Marieta fühlen die Ferkel sich aber wie zu Hause, ein Umzug ist so gar nicht nach ihrem Geschmack.
Ein neues Waisenkind kommt auf Harnas an: ein Eselfohlen. Das Fohlen gehört zu den verwilderten Hauseseln, die in vielen Regionen Afrikas vorkommen.
Im Garten von Harnas-Mitarbeiter Caleb leben die Springbockjungen. Springbock Bambi wurde ohne Mutter aufgefunden, nach Harnas gebracht und ist jetzt neun Wochen alt.
Bei den Volontären auf Harnas ist die tägliche Fütterungstour besonders beliebt: Als erstes geht es zu den Straußen. Die Hauptgruppe lebt nicht weit vom Farmzentrum entfernt.
Auf Harnas ist ein neues Waisenkind angekommen: ein Springbockbaby. Das Bambi genannte Tier braucht erst mal eine Stärkung - und die bekommt es gleich von Farmmitarbeiter Caleb.
Ein Lkw siedelt heute vier Nashörner um: aus einer Farm in Südafrika auf die Farm Naua Naua im Norden Namibias, am Rande des Etosha-Nationalparks.
Die Farmer Peter und Steffi Körner bringen eine Tüpfelhyäne, die sie als Baby gefunden und aufgezogen haben. Mittlerweile ist sie in den Flegeljahren und nicht mehr erziehbar.
Jo und Davina wollen vier Nashörner zur Farm Naua Naua bringen, um sie vor Wilderern zu schützen. Auf Harnas ist Volontärin Mara die Pflegemama von Fohlen Kolboy. Doch Kolboy ist ein Dickkopf und macht so gut wie nie, was Mara will.
Ein Weißrückengeier wurde vergiftet auf einem Feld gefunden, nach Harnas gebracht und aufgepäppelt. Das Fleisch, das er bekommt, ist überreif und damit ganz nach seinem Geschmack.
Jo van der Merwe und Volontärin Davina besuchen eine Nashornfarm in Südafrika. Sie wollen vier Tiere abholen, denn die Dickhäuter werden in freier Wildbahn von Wilderern bedroht.
Die Volontäre erleben spannende Tage auf der afrikanischen Wildtierstation Harnas: Warzenschweinbabys päppeln, Geparden umsiedeln - und Abschied nehmen.
Es geht mal wieder turbulent zu: Volontär Axel will mit einer Übernachtung bei den handaufgezogenen Pavianen beweisen, dass die Affen auch brav sein können. Doch einer von ihnen sieht das anders. Bei den Wildhunden soll heute sauber gemacht werden.
Das Fohlen Kolboy ist ein Waisenkind und wird auf Harnas mit der Flasche großgezogen. Er braucht also eine Pflegemutter - diese Rolle soll Volontärin Mara übernehmen.
Auf Harnas ist ein in Ausritt in die Savanne geplant. Ein Abenteuer - besonders für ungeübte Reiter. Die Pferde sind halbwild, das heißt, es sind zwar Hauspferde, die zu Harnas gehören, aber sie führen in der Savanne ein freies, natürliches Leben.
Auf der Wildschutzstation Harnas steht ein Abschied an: Ein Python wird ausgewildert. Dafür werden aber auch Neuankömmlinge erwartet: Eine Erdmännchen-Familie.
Im Leopardengehege inmitten der Farm steht der Frühjahrsputz an. Die Tiere dürfen dann natürlich nicht dabei sein, sie sollen in einem Käfig im Auto warten, denn Leoparden gehören zu den gefährlichsten Raubtieren Afrikas.
Die neuen Volontäre treffen ein, um als freiwillige Helfer für ein paar Wochen oder Monate auf der Farm zu arbeiten. Sie kommen nicht allein. In einer Kiste sitzt ein verwaister Pavian.
Ein kleiner Strauß riskiert schon mal einen Blick auf sein neues Zuhause. Noch ist er mit 17 Geschwistern im Auto zwischengeparkt, denn ihre neue Unterkunft bekommt erst den letzten Schliff.
Der Name der Farm in Namibia lautet Harnas, das ist Afrikaans und bedeutet Schutz. Viele verwaiste oder misshandelte Tiere werden hier gerettet.
Annika ist beim Wildhundepack, das gerade Jungtiere hat. Bisher konnte noch nicht herausgefunden werden, wie viele es überhaupt sind. Heute hat Annika etwas Zeit und will einfach mal abwarten, was passiert.
Heute ist der Tag, an dem Volontärin Marisa gemeinsam mit Marieta van der Merwe die kleinen Leopardenjungen in ein neues Gehege bringt, da das alte doch schon zu klein ist.
Jo van der Merve, ihr Mann Schalk und Dr. Wolfram Ritschel holen zwei Geparden von einer Farm im Süden Namibias ab. Das Blasrohr kommt zum Einsatz, mit dem der weltweit erfahrene Zootierarzt Tiere betäubt.
Im Zentrum der Farm genießt Tierpfleger Orten die Morgensonne mit einem kleinen neuen Gast: ein Pavianbaby. Harnas-Chefin Marieta hat es aus Windhoek geholt, nachdem sie von Touristen erfahren hatte, dass es von den Besitzern misshandelt wird.
Harnas-Chefin Marieta und Mitarbeiterin Annika lüften im Babygarten hinter Marietas Haus ein gut gehegtes Geheimnis: Seit einigen Tagen pflegt Marieta heimlich drei Leopardenbabys.
Bei den Löwengehegen herrscht Hochspannung: Begleitet von einer Schar Volontärinnen beginnen Schalk van der Merwe und Tierarzt Wolfram Rietschel mit dem jährlichen Gesundheitscheck der Löwen.
Die Welpen der vom Aussterben bedrohten Wildhunde werden auf Harnas wie ein Schatz gehütet. Fünf Geschwister wurden vor wenigen Wochen aus einem Bau gerettet, nachdem Farmer ihre Eltern erschossen hatten.
Heute beginnt der Tag im Garten von Marietta, der Chefin von Harnas. In dieses kleine Idyll mitten im Zentrum der Farm dürfen nur Tierbabys und Volontäre mit Spezialaufträgen.
In der Harnas-Tierklinik wartet auf Volontär Axel ein Kandidat für die Auswilderung. Der dreibeinige Schakal Peppino soll für sein Auswilderungsprojekt ein GPS-Halsband bekommen.
Leben Wildtiere längere Zeit in einem Gehege oder wachsen dort sogar auf, kann man sie nicht so einfach auswildern. Gut möglich, dass sie zu unselbständig sind.
Die Mutter des Afrikanischen Wildhunds Tom ist nach der Geburt gestorben und so ist Tom auf der Farm aufgewachsen. Doch nun soll er wieder in ein Rudel integriert werden.
Ein großer Augenblick ist für die wilde Leopardin und für Studentin Charlotte gekommen: Rund 800 Kilometer südlich von Harnas wurde ein großes Areal gefunden, in dem die Leopardin ausgewildert werden kann.
Afrikanische Wildhunde sind vom Aussterben bedroht, weltweit gibt es nur wenige Tausend. Deshalb ist die Freude auf der Farm groß, als Harnas-Chef Schalk einen Wurf kleiner Wildhunde bringt.
Dass Harnas kein Zoo ist, erfährt die Hamburger Abiturientin Hannah an einem ihrer ersten Tage auf der Farm auf recht anschauliche Weise: Ein wilder Gepard ist ausgebrochen.
Wochenlang fieberten alle auf Harnas diesem Ereignis entgegen: Vier kleine Leoparden erblicken das Licht der Welt. Und das sorgt natürlich für Aufregung auf der Farm.
Auch zwei Papageien sind auf Harnas zu Hause. Damit die Papageien mehr Spaß beim Essen haben, setzen sich die Volontäre zusammen und bauen Obst- und Gemüseketten, die sie im Käfig aufhängen.
In einem der Außengehege gibt es eine fast 60-köpfige Pavianherde. Die Tiere werden während der täglichen Fütterungstour mit einem Mais-Gemüse-Obstbrei gefüttert, der Millipap genannt wird.
Alarm im Karakal-Gehege. Das Kind des Wüstenluchsweibchens Zenzi ist ausgebrochen und nicht mehr auffindbar. Volontärin Andrea ist dabei, als eine Falle aufgebaut wird, denn das Gelände ist so groß, dass eine Suche unmöglich erscheint.
Rund 30 Pferde leben auf verschiedenen Weiden auf Harnas. Es sind ausgediente Rennpferde, Schlachthofrösser oder verletzte Tiere, die hier eine zweite Chance bekommen.
Denise besucht die vier Grünen Meerkatzen. Eines der Tiere wurde erst vor ein paar Wochen in die Gemeinschaft aufgenommen und die Volontäre wollen schauen, ob die Integration reibungslos geklappt hat.
Charlotte aus München, die einmal Tierärztin werden will, sammelt auf einem Ausflug mit jungen Pavianen Erfahrungen im Umgang mit Wildtieren. Später will sie sich aber eher mit normalen Heimtieren abgeben.
Alarm im Karakal-Gehege. Das Kind des Wüstenluchsweibchens Zenzi ist ausgebrochen und nicht mehr auffindbar. Volontärin Andrea ist dabei, als eine Falle aufgebaut wird, denn das Gelände ist so groß, dass eine Suche unmöglich erscheint.
Afrikanische Wildhunde sind vom Aussterben bedroht, weltweit gibt es nur wenige Tausend. Deshalb ist die Freude auf der Farm groß, als Harnas-Chef Schalk einen Wurf kleiner Wildhunde bringt.